Christopher Isherwood

Christopher Isherwood

Christopher Isherwood wurde 1904 in der Grafschaft Cheshire als Sohn eines Offiziers geboren. Er studierte Geschichte und Medizin in Cambridge und London, verließ die Universität jedoch ohne Abschluss. Von 1929 bis 1933 lebte er als Sprachlehrer in Berlin, seine Erlebnisse dort verarbeitete er u.a. in den Romanen »Mr. Norris steigt um« und »Leb wohl, Berlin«, aus dem später das bekannte Musical »Cabaret« entstand. 1939 emigrierte Isherwood gemeinsam mit seinem Schulfreund W. H. Auden in die USA, wo er während des Krieges als Drehbuchautor arbeitete. 1946 nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft an, von 1959 bis 1962 hatte er eine Gastprofessur für Englische Literatur in Los Angeles inne, genau wie die Hauptfigur seines Romans »A Single Man«, der später von Tom Ford verfilmt wurde. Christopher Isherwood starb 1986 in Santa Monica.

Bücher bei Liebeskind

Kondor und Kühe

Am 20. September 1947 schifft sich Christopher Isherwood zusammen mit dem Fotografen William Caskey in New York ein, um den südamerikanischen Kontinent zu bereisen. Fast sechs Monate brauchten die beiden, um von der venezolanischen Hafenstadt La Guaira ...