»Der schwarze Star der französischen Literaturszene.«Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Morgen werde ich zwanzig

Alain Mabanckou

Morgen werde ich zwanzig

Roman

Aus dem Französischen von
Holger Fock und Sabine Müller
368 Seiten, € 22,00
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

16. Februar 2015

ISBN

978-3-95438-040-4

Auch als eBook erhältlich

Eine Kindheit in Afrika – erzählt von »einer der stärksten Stimmen der französischen Gegenwartsliteratur« (SZ). In seinem neuen Roman zeichnet Alain Mabanckou anhand einer fantasievollen, hochkomischen Familiengeschichte das Porträt eines Kontinents, der sich zwischen kolonialer Vergangenheit und einstigen Freiheitsträumen neu erfinden musste.
Pointe-Noire, Ende der Siebzigerjahre. Der Kongo hat längst seine Unabhängigkeit erlangt, und der zehnjährige Michel strebt danach, es seinem Heimatland gleichzutun. Aber während die Radionachrichten vom Sturz des persischen Schahs berichten und von der Vertreibung der Roten Khmer, muss Michel sich um seine eigenen Krisenherde kümmern. Seine zwölfjährige Freundin Caroline verlangt mehr Aufmerksamkeit und droht, ihn für einen Angeber aus der Fußballmannschaft zu verlassen. Sein Onkel René, selbst ernannter kapitalistischer Kommunist, kommt zwar für Michels Schulbildung auf, schielt aber unverhohlen auf das Erbe der verstorbenen Großmutter. Und zu allem Überfluss hat ein Schamane Michels Mutter eingeredet, dass sie keine weiteren Kinder bekommen könne, weil ihr Sohn den Schlüssel zu ihrem Bauch versteckt habe ...

Pressestimmen

KURIER

"Er hat Afrika schon in mehreren hochgelobten Romanen eine Vielfalt von Stimmen gegeben, und jetzt ist es eine Kinderstimme (eine überzeugende), die uns in ihrer Naivität viel über den ganzen Kontinent sagt."
Peter Pisa

Wiener Zeitung

"Schräge Anekdoten und skurriler Humor zeugen von Mabanckous ungebremster Erzähllust. Die einfache Struktur und kindliche Sprache machen diesen Roman zu seinem heitersten und hoffnungsvollsten."
Jeanette Villachica

Journal Frankfurt

"Ein Buch, in dem sich in der Familiengeschichte und den Begebenheiten des Alltags paradigmatisch die Geschichte eines Landes zwischen Kolonialismus und Befreiung spiegelt. Und nicht zuletzt auch, das ist nicht unwichtig, ein Roman, der mit Humor und Sinn für Komik geschrieben ist."
Christoph Schröder

RBB Inforadio - "Quergelesen"

"Sein Ich-Erzähler singt ein herrliches Lied, mal lustig, mal traurig, mal philosophisch und mal schlitzohrig-charmant über den unbegreiflichen und komplizierten Zustand der Kindheit in einer ebenso unbegreiflichen und komplizierten Welt."
Renée Zucker

WDR 5 Scala

"Ein fesselndes Buch, das einen unverstellten und sinnlichen Blick auf die politischen und sozialen Umbrüche der Siebziger Jahre in Afrika eröffnet."
Renate Naber

Deutschlandradio Kultur

"Mit diesem Entwicklungsroman gelingt es Alain Mabanckou ein vergnügliches und abgerundetes Bild seiner Heimat Ende der 70er Jahre zu zeichnen und gleichzeitig Denkanstöße zu geben, wie weit sich die Welt in dem letzten 35 Jahren verändert hat – nicht nur im Kongo."
Birgit Koß

taz - die tageszeitung

"Mabanckous Texte machen glücklich."
Catarina von Wedemeyer

ORF Ö1 Kulturjournal

„Einmal mehr erweist sich der Autor als Kartograf eines Landes, das zwischen Schamanismus, westlicher Populärkultur und kommunistischer Utopie hin- und hergerissen ist.“
Alain Mabanckou im Interview mit Christine Scheucher

Der Weltempfänger - LiTPROM-Bestenliste Nr. 26, Frühjahr 2015

"Witzig, schräg und reich an Schwänken."
Ruthard Stäblein