Black Bazar

Alain Mabanckou

Black Bazar

Roman

Aus dem Französischen von
Andreas Münzner
272 Seiten, € 19,80
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

29. Januar 2010

ISBN

978-3-935890-68-7

Ein furioser Roman über die schwarze Seele von Paris. Alain Mabanckou erzählt in seinem gefeierten Bestseller die tragikomische Geschichte eines Mannes, der ständig mit den Vorurteilen anderer zu kämpfen hat, aber erst seine eigenen überwinden muss, um zu sich selbst zu finden.

Der Held dieses Romans ist ein weithin respektierter Experte weiblicher »B-Seiten«, der vom Gesäß einer Frau auf ihren Charakter schließen kann. Das Problem ist nur, dass seine eigene Frau mit einem Bongo-Spieler durchgebrannt ist, von dem es heißt, er habe mehr Erfolg beim weiblichen Geschlecht als James Brown. Und so verkriecht sich unser Held in einer Bar im 1. Pariser Arrondissement, wo er mit Freunden über das Leben im Großen und seine bemitleidenswerte Lage im Ganzen philosophiert. Da ist von seinem rassistischen Nachbarn die Rede, der alle Schwarzen hasst, obwohl er selbst einer ist. Vom arabischen Ladenbesitzer, der sich als Retter der abendländischen Kultur aufspielt und zugleich glühender Anhänger eines afrikanischen Diktators ist. Aber auch über Haut-Bleichmittel wird diskutiert, über die Philosophie des passenden Krawattenknotens und wie man es schafft, die richtige Frau rumzukriegen.
Humorvoll, schlagfertig und mit großem Scharfsinn erzählt Alain Mabanckou vom Zusammenprall verschiedener Kulturen und zeichnet so ein lebensnahes Bild unserer Gesellschaft, die immer noch den richtigen Umgang mit fremden Lebensweisen sucht, selbst wenn diese längst ein Teil von ihr sind.

Pressestimmen

Financial Times

"Ein literarischer Glücksfall: Selten fabulierte ein afrikanischer Autor, der sein Leben in Europa verbringt, dermaßen humorvoll, respektlos und mitreißend über das Aufeinanderprallen gegensätzlicher Kulturen."
Willy Theobald

WDR 1Live

"Ein fulminanter Roman: schnell, schlau, poetisch und oft zum Brüllen komisch."
Christian Möller

KulturSPIEGEL

"Ruckartig und atemlos fabuliert Mabanckou drauflos, erzählt witzig und klug vom Zusammenprall der Kulturen."
Tobias Becker

MADAME

"Eine hinreißende neue Stimme."
Friederike Albat

Süddeutsche Zeitung

"Ein großartiges Thekenpalaver und ein intelligenter Roman über Identitäten, Vorurteile und die schwarze Community in Frankreich, die bei näherem Hinsehen gar keine Community ist, sondern ein extrem heterogener Haufen."
Alex Rühle