»Eine fast vollkommene, schillernde Familiensaga.«DIE ZEIT
Die Zeit, die wir uns nahmen

Steven Carroll

Die Zeit, die wir uns nahmen

Roman

Aus dem Englischen von
Peter Torberg

Nicht mehr lieferbar

368 Seiten, € 22,00
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

31. Januar 2009

ISBN

978-3-935890-58-8
Der dritte und letzte Teil von Steven Carrolls faszinierender Romantrilogie. In poetischen, eindringlichen Bildern erzählt er in »Die Zeit, die wir uns nahmen« von verloren gegangenen Träumen und der stillen Einsicht, dass das Leben immer ein bisschen besser sein könnte, als wir es für möglich halten.
Australien, im Sommer 1970. Michael geht aufs College und macht erste bittere Erfahrungen mit der Liebe. Die Ehe seiner Eltern ist längst gescheitert. Vic, der die Familie schon vor Jahren verlassen hat, nimmt aber immer noch einen festen Platz im Leben von Rita ein, die nun allein in dem Vorort von Melbourne wohnt, aus dem Michael immer ausbrechen wollte. Dieser Vorort feiert sein hundertjähriges Bestehen, und Michaels Freund Mulligan wird beauftragt, dessen Geschichte in einem riesigen Wandgemälde darzustellen. Während die Arbeit an dem Werk fortschreitet und die Bewohner gespannt darauf warten, wie ihr bisheriges Leben aussehen wird, freundet sich Rita mit Mrs. Webster an, deren Mann bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kam. Gemeinsam erkunden die beiden die Hintergründe von Websters Tod, und Rita erfährt dabei von der Gabe der Geschwindigkeit, jenem Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart eins werden.
Meisterhaft beschreibt Steven Carroll Momente einer losgelösten, über allem schwebenden Zeit, die Träume verklingen lässt und die Hoffnung zum Stillstand bringt. Und dann wieder drängt sie zu einer unwiderruflichen Entscheidung, die das Leben einer Familie für immer verändert.

Pressestimmen

Bunte

"Meisterhaft beschreibt Autor Steven Carroll das alle Träume erstickende Idyll einer australischen Vorstadt in den 70-er Jahren und ihre Bewohner."
Claus Dreckmann

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Der neue Roman des Australiers Steven Carroll dreht sich um die Zeitverfluggeschwindigkeit, wie die Band Tocotronic es einmal genannt hat, wie dieses Rasen sich auf Menschen auswirkt und wie diese sich mit überlappenden Zeiten herumschlagen."
Christina Hoffmann

Wesfälische Rundschau

"Steven Carroll führt uns die zerbrochene Familie vor, wie sie im ständigen Reflektieren über früher und heute Lebenszeit verstreichen lässt. Ein Buch mit starken poetischen Momenten."
Jürgen Potthoff

Bücher

"Zum Abschluss seiner australischen Trilogie setzt Steven Carroll erneut auf zeitlose Momentaufnahmen statt wendungsreicher Handlung. Zerplatzte Träume, zerbrochene Beziehungen, unverheilte Wunden – ohne allzu viel Kitsch und Pathos fängt Carroll die Gedankenwelt seiner Figuren ein."
Michael Meyer

Cosmopolitan

"Steven Carroll liefert endlich den dritten Teil seiner großartigen australischen Familiensaga."
Melanie Jassner

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