Schwimmen mit Elefanten

Yoko Ogawa

Schwimmen mit Elefanten

Roman

Aus dem Japanischen von
Sabine Mangold
320 Seiten, € 19,80
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

19. August 2013

ISBN

978-3-95438-013-8

Auch als eBook erhältlich

Ein Elefant, der auf dem Dach eines Kaufhauses lebt, weil er nicht mehr in den Aufzug passt, der ihn einst dorthin gebracht hat, und ein Junge, der daraufhin beschließt, nicht mehr zu wachsen. Yoko Ogawa hat einen hinreißenden Roman über eine außergewöhnliche Freundschaft geschrieben – und über den Zauber des Schachspielens.

In einem ausrangierten Bus wird ein kleiner Junge vom Hausmeister des städtischen Busdepots in die Geheimnisse des Schachs eingeweiht. Der Mann hat sofort das außergewöhnliche Talent des Jungen erkannt, der am besten spielt, wenn er unter dem Schachbrett sitzt – ohne die Figuren vor sich zu haben, ohne seinem Gegner in die Augen zu sehen, in Gedanken bei einem Elefanten, mit dem er befreundet ist. Jedoch wird ihm aufgrund dieser Angewohnheit der Beitritt in den örtlichen Schachklub verwehrt. Er darf nur einen Schachautomaten bedienen, der die Gesichtszüge des berühmten Großmeisters Alexander Alexandrowitsch Aljechin trägt. Im Inneren des Automaten, eingezwängt zwischen Hebeln und Knöpfen, treibt der Junge seine Kunst zur Vollendung. Doch dann kommt es zu einem verhängnisvollen Zwischenfall.

Pressestimmen

WIENERIN

"Der neue, magische Roman der großartigen Yoko Ogawa weckt doppelt Lust: aufs Lesen und auf Schach."
Mareike Steger

Neue Zürcher Zeitung

"Yoko Ogawa will weder überwältigen noch blenden, scheinbar kunstlos bewegt sie ihre Figuren, wohin diese wollen. Das ist Yoko Ogawas Vorstellung von Unendlichkeit, wie es irgendwo heisst, das ist ihre Vorstellung von Literatur."
Peter Urban-Halle

ANNABELLE

"Ein magischer und betörender Roman der grandiosen japanischen Autorin Yoko Ogawa, der feinsinnigen Kundschafterin des Rätselhaften, Abseitigen – und zutiefst Menschlichen."
Verena Lugert

BRIGITTE

"Yoko Ogawa ist ein traurig-schönes Buch gelungen, das auch Nicht-Schachspieler begeistert."
Angela Wittmann