»Ein mitreissender Roman, von der ersten Seite an«LE MONDE
Yanvalou für Charlie

Lyonel Trouillot

Yanvalou für Charlie

Roman

Aus dem Französischen von
Barbara Heber-Schärer und Claudia Steinitz
176 Seiten, € 18,00
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

22. August 2016

ISBN

978-3-95438-066-4
In seinem preisgekrönten Roman erzählt Lyonel Trouillot von einem Mann, der alles hinter sich lassen muss, um zu sich selbst zu finden. Und von einer Welt, die keinerlei Gedächtnis hat, weil nur wenige Menschen sich der Vergangenheit bewusst sind. »Yanvalou für Charlie« ist ein kunstvoll erzähltes, eindringliches Buch.
Mathurin Saint-Fort ist ein junger, ehrgeiziger Anwalt, der es aus einfachen Verhältnissen in höhere Gesellschaftskreise gebracht hat. Er weiß, je weiter oben man ist, desto besser kann man auf die anderen herabschauen. Aber dann steht eines Tages der vierzehnjährige Charlie vor seiner Haustür und gibt vor, aus demselben Dorf zu stammen wie Mathurin. Charlie ist nach einem verunglückten Raubüberfall auf der Flucht und bittet den Anwalt um Hilfe. Gegen seinen Willen und von einem auf den anderen Tag wird Mathurin in einen Teufelskreis aus Armut und Gewalt gezogen, und schon bald muss er einsehen, dass alles, worauf er seine Existenz gründet, eine fatale Illusion ist.
Lyonel Trouillot hat mit »Yanvalou für Charlie« einen furiosen Roman über ein vom Schicksal verdammtes Land geschrieben, der zugleich eine tief greifende Reflexion ist über Identität und das Verhältnis der Menschen zu den eigenen Wurzeln.

Pressestimmen

DEUTSCHLANDFUNK

"Lyonel Trouillot ist ein äußerst geschickter Erzähler, der viele Stimmen zu Wort kommen lässt, um die hierarchische Struktur Haitis sinnlich erfahrbar zu machen. Ein Roman von hoher Leuchtkraft."
Margrit Klingler-Clavijo

Neue Zürcher Zeitung

"Lyonel Trouillots literarischer Yanvalou ist ein eindringliches Porträt der haitianischen Gesellschaft, eine bittersüsse Liebeserklärung an das Land und seine Menschen – und nicht zuletzt eine Aufforderung, die eigenen Wurzeln nicht zu vergessen."
Irene Binal