»Einer der scharfsinnigsten, ergreifendsten, originellsten Romane der letzten Jahre.«The Guardian
Ein Impfung zum Schutz gegen das geisttötende Leben, wie es an der Westküste Schottlands praktiziert wird

David Keenan

Ein Impfung zum Schutz gegen das geisttötende Leben, wie es an der Westküste Schottlands praktiziert wird

Roman

Aus dem Englischen von
Conny Lösch
336 Seiten, 22,00 Euro
Flexcover

Erscheinungstermin

08. April 2019

ISBN

978-3-95438-099-2

Auch als eBook erhältlich

Die wahre Geschichte der größten Postpunk-Band, die Schottland beinahe hervorgebracht hätte. David Keenan hat einen rasanten, irrwitzigen Roman über das Erwachsenwerden geschrieben, der zugleich eine Hommage an die frühen Achtzigerjahre ist – als alles möglich war und die richtige Haltung wichtiger als das eigene Leben.
Wenn man von einer lokalen Musikszene spricht, muss man wissen, dass eigentlich das große Ganze gemeint ist. Auch Airdrie, ein Kaff irgendwo zwischen Glasgow und Edinburgh, hatte seinen Syd Barrett, seinen Brian Jones, seine Nico. Die Sache mit so einer Musikszene ist ja, dass sie definitiv zum Glauben beiträgt. Sie macht Mut, das Leben beim Wort zu nehmen. Weshalb es auch so viele Leute gibt, die die Sache wesentlich ernster nehmen als ihre Vorbilder selbst. Schließlich ist es gar nicht so einfach, in einer westschottischen Kleinstadt Iggy Pop zu sein. Dafür braucht es schon eine Menge Engagement …
Willkommen in Airdrie, Heimat einer langen Reihe von Schulversagern, Außenseitern, Träumern und Möchtegernkünstlern – und der Band Memorial Device, die es sicher bis nach ganz oben geschafft hätte, wäre da nicht ihr beschissenes, maßlos überzogenes Selbstverständnis als Legende des Undergrounds gewesen.

Pressestimmen

DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

„Es steckt viel Popmusik drin in diesem Roman, streng der Zeit der späten Siebziger bis mittleren Achtziger verpflichtet, der hohen Zeit des Postpunk. Am Ende einer abwechslungsreichen vergnüglichen Lektüre weiß man, dass das schottische Airdrie gleichermaßen etwas von Winesburg, Ohio hat wie es gut in die Romanwelt von Keenans Landsmann Irvine Welsh passen würde.“
Gerrit Bartels

FAZ - FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Keenans Stärke liegt darin, eine Musikszene in ihren Anfängen zu entwerfen, die daran glaubt, Neuland zu betreten, die Energien freisetzt und Hoffnungen weckt. Die aber auch immer mit der eigenen Abgründigkeit kokettiert.“
Alexander Behrmann

MDR KULTUR

„Wer sich an dem feinen Humor erfreuen kann - viele der Protagonisten haben null Interesse an Musik, wollen nur dazugehören, sind Fake –, der hat Spaß an diesem von Conny Lösch wie immer großartig übersetzten Buch, das immer mehr zur großen Form aufläuft und dann so plötzlich zu Ende ist wie die Karriere unzähliger Popbands.“
Stefan Maelck

SPIEGEL ONLINE

"Wenn man einen Sinn hat für das etwas nerdige Ende der Popkultur-Berichterstattungsskala, dann kann man viel Freude haben an diesem Buch."
Felix Bayer
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